REISEfieber Herbst I Winter 2424
- 23 - REISEfieber Was auf einer Rundreise schnell mit der passenden Kleidung ausgeglichen werden kann, ist auf demWasser manchmal ein Grund, den Tag lieber mit einerWanderung entlang der felsigen Küste zu verbringen. Höhepunkte Tasmaniens Wer nach Tasmanien reist, sollte die Insel in jedem Fall auch intensiv erkunden. Im Südwesten liegt der größte Nationalpark der Insel. Er wurde bereits im Jahr 1955 gegründet und gehört inzwischen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Von Hobart aus füh- ren nur Straßen an den Rand des Parks. Um in den Park zu ge- langen, muss man tatsächlich mit dem Flugzeug oder dem Boot anreisen. Eine interessante Tour ist der Flug an den Melaleuca Creek inmitten des Nationalparks. Dann geht es weiter mit dem Boot auf dem Fluss bis in den Bathurst Harbour – einem riesi- gen natürlichen Hafen im Südwesten Tasmaniens. Sowohl der Flug als auch die Bootsfahrt geben einen herrlichen und tiefen Einblick in die Natur der Insel. Man sieht Tiere und Pflanzen, die nur hier vorkommen. Cradle-Mountain-Nationalpark und Hobart Eine fast schon alpine Landschaft befindet sich weiter imNord- westen. Hier liegt der Cradle-Mountain-Nationalpark mit seinen teils schroffen Bergen, dichtenWäldern und unzähligen Seen. Diese Region ist ein Muss für jede Rundreise! Bei der mehrstün- digenWanderung um den Gletschersee Dove Lake und durch den Forest of Pandini, den höchsten Heidepflanzenwald der 3 1+2: Die Nordküste Tasmaniens liegt weniger als 200 Kilometer Luftlinie vom australischen Kontinent entfernt und besticht durch riesige einsame Strände. 3: Schnabeltiere legen zwar Eier, produzieren aber auch Milch. Das Schnabeltier ge- hört zu den wenigen Säugetieren, die giftig sind, denn die Männchen haben einen Giftsporn in Knöchelhöhe an den Hinterbeinen. Man findet sie vorwiegend im Norden Tasmaniens.
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